Wallfahrt nach Altötting vom 23. - 25.8.2019

„Wer glaubt ist nicht allein“

Veringendorf; 49 Pilgerinnen und Pilger haben an der diesjährigen dreitägigen Hohenzollerischen Pilgerfahrt nach Altötting teilgenommen. Die Wallfahrt stand unter dem Thema: „Wer glaubt, ist nicht allein“ und wurde geleitet von Pfarrer Meinrad Huber, Leiter der Seelsorgeeinheit Ostrachtal.
Begonnen wurde mit einem Morgenlob in der Pfarrkirche St. Pankratius in Ostrach. Auf der weiteren Fahrt betete die Pilgergruppe den Rosenkranz, der zum täglichen Begleiter werden sollte in den vielerlei Anliegen, die den Pilgern von Bekannten und Freunden mit auf den Weg gegeben wurden. Eine erste Station unterwegs bildete die Wallfahrtskirche Violau mit dem Gnadenbild der Schmerzensmutter. Bereits hier wurden die Teilnehmer erinnert an die Heilszusage Gottes an das pilgernde Gottesvolk. Gegen Abend erreichte die Gruppe das Ziel der Wallfahrt Altötting. Bei einem Abendlob durften die Pilger sich mit dem Zeichen des Kreuzes auf die Stirn eine Stärkung zusagen lassen. Der zweite Wallfahrtstag begann mit einer Friedensmesse in der Gnadenkapelle vor dem Bild der Schwarzen Madonna. Danach begab sich die Gruppe zum Geburtshaus von Papst em. Benedikt XVI. nach Marktl. am Inn. Hier gedachten die Wallfahrer nicht nur der Wurzeln des Papstes, sondern sie durften neu spüren und erfahren, was es heißt, durch die Taufe zum Herrn zu gehören. Dass diese Zugehörigkeit auch manchmal das Kreuz beinhaltet, wurde beim Gang durch den Altöttinger Kreuzweg deutlich. Zur Freude der Pilgerleitung ließen sich hierbei mehrere Pilger zur Mitgestaltung engagieren. Die 15 Natursteinstationen stehen im beschaulichen Garten hinter der Stiftspfarrkirche. Fehlen durfte im Wallfahrtsprogramm natürlich nicht die beeindruckende abendliche Lichterprozession. Betend und singend zogen die Hohenzollern mit weiteren in Altötting weilenden Wallfahrtsgruppen um den Kapellplatz. Im sonntäglichen Gottesdienst wurde der Pilgergruppe mit dem Heiligen Bruder Konrad ein leuchtendes Zeichen vor Augen geführt, wie der Mensch vom Ich zum Du gelangen kann. Außerdem gedachte die Gruppe hier der verstorbenen Pilger des vergangenen Jahres. Danach hieß es schon wieder Abschied nehmen von Altötting. Eine interessante Station auf der Heimfahrt bildete der Besuch des Klosters Brandenburg an der Iller. Beim Abschluss der Führung durch das Kloster machte sich die Gruppe ihrer Sendung für den wiederkehrenden Alltag bewusst. Mit tief empfundenem Dank und dem Te Deum in Ostrach endeten für die Hohenzollernwallfahrer drei segensreiche Tage.